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UNVERPACKT: SARAHS SELBSTTEST


Seitdem uns Verpackungsmüll im Alltag und entsprechende Berichte dazu

zunehmend überfluten, eröffnen neben Bio-Supermärkten auch immer mehr Unverpacktläden. Hier findet man verpackungsarme bis verpackungsfreie Lebensmittel, Kosmetik und Haushaltswaren, meist zudem in besonders nachhaltiger Ausführung und Bio-Qualität. Egal was, hier bekommt man fast alles lose oder in wiederverwendbaren Mehrwegverpackungen und kann sich die Waren in selbst mitgebrachte oder vom Laden gestellte Gefäße füllen.


So kann man nach dem Zero-Waste Gedanken seinen Verpackungsmüll auf

ein Minimum reduzieren. Gleichzeitig vermeidet man Lebensmittelverschwendung, indem man eben genau die Menge abfüllt, die man auch verbrauchen kann.


Cybergroups Partner bieten eine Vielzahl an hervorragend geeigneten, hochwertigen und nachhaltigen Verpackungen und Behältnissen, mit denen das “unverpackte”, alternative Einkaufen noch mehr Spaß macht. Für einen Testkauf haben wir verschiedenste Produkte zur Verfügung gestellt bekommen - und sind direkt zum Testkauf losgezogen!


Als die Pakete eintrudeln, werden wir wie immer nicht enttäuscht. Alle Produkte sind durchdacht, wertig gestaltet und aus nachhaltigen, recycelbaren Materialien. Optik und Haptik überzeugen schon mal, genauso die Versandverpackung: Tatsächlich kommen alle Produkte in Pappe und Papier verpackt, in der ganzen Bestellung findet sich nur ein Polybeutel. Also: Auspacken,

Etiketten abknibbeln, große Tasche vorbereiten und erstmal ab auf die erste Station, den Wochenmarkt.


Seit Corona haben die regionalen Wochenmärkte als Freiluftsupermärkte nochmal einen zusätzlichen Aufschwung erlebt. Hier fühlen sich die Kunden sicherer und in einer Zeit, in der

eh schon wenig möglich ist, bietet der wöchentliche Einkauf auf dem Markt Abwechslung, Genuss und Frischluft.

Auf dem Markt kommen unsere großen Boxen mit Deckel zum Einsatz für empfindliches Obst und Gemüse, sowie dichtschließende Dosen für in Öl eingelegte Spezialitäten. Bei der Eggs to Go staunt sogar die Eierfrau, so praktisch und sicher verpackt hat sie ihre Produkte noch nie übergeben.


Unweit vom Markt liegt der Unverpacktladen. Etwas ungewohnt ist die Menge und das Gewicht der Tasche, die man nun nicht nur NACH, sondern schon VOR dem Einkauf dabei hat- aber so einen großen Unterschied macht es auch nicht. Einen Teil lassen wir auf dem Weg schon einmal im

Auto und zur Not könnte man eigentlich auch ganz klassisch mit dem Einkaufstrolley losziehen, auch die gibt es ja mittlerweile in coolem Design.


Der Unverpacktladen bietet vor allem eine große Auswahl an Nudeln, Hülsenfrüchten, Reis und Müsli. Große Tische mit Nüssen und Trockenfrüchten laden zum gesunden Snacken

ein. In diesem Fall hat der Laden erst vor kurzem eröffnet, das Sortiment wächst in Absprache mit den Kunden seitdem ständig. Die meisten Produkte gibt es in Bio-Qualität, sehr vieles

von regionalen Herstellern, hier macht es besonders Spaß zu stöbern und zu entdecken. Da wir das erste Mal hier einkaufen, gibt uns der Inhaber eine kleine Einführung. Wir müssen uns

erstmal eingewöhnen, einen Überblick verschaffen - und immer schön die Deckel mitwiegen! Wir wiegen also unsere Behälter, notieren das Leergewicht und packen Basics und Leckereien ein.


Auch wenn es eben beim ersten Mal etwas länger dauert, macht es Spaß

und so wie es jetzt etwas Besonderes ist, wird es bei den nächsten Besuchen sicher nicht mehr so ein Highlight, dafür aber genauso zackig gehen wie der normale Einkauf.


Das werden wir auf jeden Fall wiederholen! Hochwertige Lebensmittel in stilvollen, nachhaltigen Verpackungen beim entschleunigten Einkaufen fühlen sich einfach gut an und vermitteln eine viel höhere Wertschätzung für den Inhalt des Einkaufskorbs. Einziger Wermutstropfen sind die kleinen Aufkleber mit den Gewichtangaben, die ich zuhause wieder von den Verpackungen

knibbele. Aber der gesammelte Einkauf in den schönen Boxen weckt eine besondere Vorfreude aufs Genießen und ab sofort eine nachhaltigere Einkaufsgewohnheit.




Checkliste

• Große Behältnisse aus Glas, Edelstahl oder durchsichtigem, recyclebarem

Kunststoff mit gut schließendem Deckel für trockene Lebensmittel wie Müsli,

Hülsenfrüchte und Co.

• Beutel, Netze oder Tüten aus Baumwollstoff oder Papier für trockene Lebens

mittel wie Nudeln

• Kleine Behältnisse aus Glas, Edelstahl oder durchsichtigem, recyclebarem

Kunststoff mit gut schließendem Deckel für Nüsse, Snacks und Süßigkeiten

• Kleine Behältnisse mit dichtem Deckel für nasse, eingelegte Lebensmittel


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