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  • Laurence

SPIELEABEND

GESELLSCHAFTSSPIELE BEDEUTEN WETTKAMPF, RÄTSELN, STRATEGIE UND VOR ALLEM EINES:

JEDE MENGE SPAß



Sie bringen Jung und Alt immer wieder zusammen. Die ältesten Brettspiele sind Mühle, Dame und Schach. Jeder wird sie früher mal mit seinen Großeltern gespielt haben. Verstaubt oder total in? Ob auf dem Brett, mit Karten oder Würfeln: Gesellschaftsspiele und Puzzle sind in der Pandemie gefragt wie nie. Während der Corona Pandemie erlebten Gesellschaftsspiele einen wahren Boom. Der Markt ist im vergangenen Jahr um 20 Prozent gewachsen und die Hersteller kommen mit der Produktion nicht hinterher. Immer mehr Erwachsene kommen auf den Spiele-Geschmack. Die Nachfrage für Kinderspiele blieb hingegen unverändert.

Schon in den vergangenen Jahren konnten Brettspiele ein solides Wachstum verzeichnen, weil viele Haushalte einen "digitalen Entzug" anstreben und weniger Zeit mit Smartphones und Videospielen zubringen wollen. Die Lockdown-Maßnahmen während der Pandemie haben diese Entwicklung nochmals verstärkt. So möchten Erwachsene mit ihren Kindern nun öfter zu Gesellschaftsspielen greifen, denn sie bringen jede Menge Spaß, Geschick und Detektivarbeit mit sich.


Puzzlespiele für Erwachsene haben rund 50 Prozent zugelegt, Ein-Personen-Spiele sogar auch mehr als 20 Prozent. Das zeigt, dass man bewusst zumindest für eine Weile der digitalen Welt entfliehen will. Aber machen Spiele auch digital Spaß? Denn innerhalb der Familie ließen sich Spiele problemlos spielen, aber was war mit Freunden oder gar Spieleclubs?


Spiele lassen sich auch wunderbar online gemeinsam spielen. Apps machen es möglich. Hier sind gerade die bekannten Spiele „Monopoly“ und „Mensch ärgere dich nicht“ sehr beliebt. Eine gelungene digitale Umsetzung eines Brettspiels verbindet analog mit digital. Digitale Spiele müssen also eine stimmige Grafik und passende Sounds bieten.


Kooperative Spiele bei denen nicht jeder gegen jeden, sondern alle gegen das Spiel spielen sind absolut im Trend. Vorteil ist, dass entweder alle Spieler gewinnen oder niemand. Ebenfalls im Trend sind Escape Games für Zuhause. Erst gab es sie nur in eigens angelegten Räumen zu spielen, jetzt gibt es sie in einer Brettspiel Version. Wegen der Corona-Pandemie schränken viele Menschen ihre direkten Kontakte ein. Wer da nicht in einer großen Familie wohnt, muss trotzdem nicht auf Gesellschaftsspiele verzichten. Ebenfalls im Trend liegen dieses Jahr Spiele, die man alleine oder zu zweit spielen kann. Auch politische Spiele sind sehr gefragt.

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