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  • Steven

SMART CITY.DIE MODELLREGION.

ALLES WIRD SMART. JETZT SOGAR STÄDTE.ABER WAS GENAU BEDEUTET „SMART“ EIGENTLICH?




Früher betitelte man nur Menschen als smart. Zum Beispiel der frühere James Bond

Darsteller Sean Connery: elegant, scharfsinnig, provokant, geradezu unmoralisch, frech und regelverletzend. Heute wird das Attribut „smart“ für die besondere Modernität von Hardware oder Software genutzt. Als besonderes Feature steht es bei einem Produkt auch für klein, handlich, pfiffig und effizient. Smart bedeutet heute aber nicht mehr nur die technische Raffinesse, sondern es steht auch für umweltfreundlich, ressourcenschonend und nachhaltig. Was also sind smarte Städte?

Smarte Städte sind effizienter, technologisch fortschrittlicher, grüner und sozial inklusiver gestaltet. Diese Konzepte beinhalten technische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Innovationen in urbanen Räumen. Dazu gehört zum Beispiel die Nutzbarmachung digitaler Technologien oder der Umgang mit Umweltverschmutzung, dem demographischen Wandel, Bevölkerungswachstum, Finanzkrise oder Ressourcenknappheit. Breiter gefasst schließt der Begriff auch nicht-technische Innovationen mit ein, die zum besseren und nachhaltigeren Leben in der Stadt beitragen. Dazu gehören beispielsweise Konzepte des Teilens (Share Economy) oder zur Bürgerbeteiligung bei Großbauprojekten.


Das Projekt RECIPROCITY (Gegenseitigkeit) startete Anfang Februar 2021 mit rund 20 Städten und Gemeinden europaweit, die Modellregionen einer Smart City darstellen sollen und als Vorbilder

agieren. RECIPROCITY will die europäischen Städte in klimaresiliente, vernetzte, multimodale Verkehrsknoten für smarte und nachhaltige Mobilität transformieren. Die Erfahrungen des Pilotprojektes sollen anderen Städten dabei helfen, selbst Smart City zu werden. Aber natürlich muss jede Stadt andere Herausforderungen meistern, da unterschiedliche Ausgangssituationen bestehen, es gilt also, die realisierten Lösungen zu adaptieren. Es wird einen vierstufigen Leitfaden von RECIPROCITY mit einem Rahmenprogramm von der Idee bis hin zur Umsetzung geben. Aber zunächst soll aus den Ergebnissen der Pilotprojekte gelernt werden. Daraus werden die Anforderungen, Prozesse und Kompetenzen identifiziert und definiert, die erforderlich sind, um die

innovativen Mobilitätslösungen in die Tat umzusetzen.


RECIPROCITY wird vom E-Mobilitätscluster Regensburg aus Deutschland koordiniert und aus dem Forschungs- und Innovationsprogramm „Horizon 2020“ der EU mit 1,5 Mio. Euro finanziert. Mit an Bord sind zehn Partner aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Tschechien, Finnland, der Türkei, Ungarn und Spanien. Ergebnisse sind im September 2023 zu erwarten.

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