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  • Melina

INSIDE VENEDIG

VENEDIG, DIE ITALIENISCHE LAGUNENSTADT GILT FÜR VIELE ALS DER SEHNSUCHTSORT UND ALS ABSOLUTES TRAUMURLAUBSZIEL. OB ROMANTIKREISE ODER STÄDTETRIP, IN VENEDIG KOMMT JEDER AUF SEINE KOSTEN.



Vor der Pandemie reisten jedes Jahr Millionen von Menschen nach Venedig, um die weltberühmte Altstadt und das italienische Flair der Lagunenstadt zu erkunden. Vor allem die Monate April und Mai sowie September bis November waren die Hauptreisezeiten für Touristen aus aller Welt. Doch auch Venedig hat nun schon eine lange Zeit keine Touristen mehr zu sehen bekommen. Das pulsierende Herz Venedigs, der Markusplatz, auf dem sich sonst die Touristen tummeln, ist

wie leergefegt. Auch die Rialtobrücke, das Wahrzeichen Venedigs, welche sich über den Canal Grande erstreckt, ist ein beliebter Anlaufpunkt für Touristen aus aller Welt. Normalerweise hat man nur in den frühen Morgenstunden die Möglichkeit, das Wahrzeichen ohne einen einzigen Menschen zu fotografieren, doch in den letzten Monaten ist dieser Zustand Normalität geworden.


Die coronabedingte Ruhe vor dem Besucheransturm lässt viele Venezianer ihre Stadt wieder genießen. Vor allem die fehlenden Kreuzfahrtschiffe und deren Abgase lassen den Kanal erstmals aufatmen. Schon lange nicht mehr war das Wasser so klar, dass sogar Fische am Grund des Bodens zu sehen sind. Der stetig steigende Kreuzfahrttourismus wurde schon lange vor der Pandemie von einigen Venezianern stark kritisiert, da er der Umwelt und der historischen Stadt nicht

wirklich zugutekam.


Dennoch bangen vor allem Gastronomen oder Gondolieri um ihre Existenz, da sie stark unter den wegbrechenden Touristenmassen leiden.

Auch wenn viele Einheimische die aktuell herrschende Ruhe in ihrer Heimat genießen, wissen sie doch alle, dass sie auf die jährlichen Touristenströme angewiesen sind und sehnen sich tatsächlich nach den „schlechten alten Zeiten“ vor der Pandemie zurück. In Städten wie Venedig, die vom weltweiten Tourismus geprägt sind, ist es eine Herausforderung, eine passende Balance

zwischen Tourismus und Verschnaufpausen für die Natur zu finden.

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