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  • Anika

HOMEOFFICE "ÜBERLEBEN"

HOMEOFFICE SCHEINT FÜR VIELE MENSCHEN DIE PERFEKTE WORK-LIFE-BALANCE LÖSUNG ZU SEIN, KANN ABER FÜR EINIGE AUCH SEHR HERAUSFORDERND WERDEN. DAS BEGINNT MIT DER EIGENEN MOTIVATION UND DEM ZEIT- UND SELBSTMANAGEMENT UND ENDET BEI DER PRODUKTIVITÄT UND DER DIGITALEN KOMMUNIKATION. NICHT ZU VERGESSEN SIND RÄUMLICHKEITEN UND DIE ARBEITSMITTEL.


Plötzlich sitzt man mit seinem Rechner allein Zuhause, ohne Kollegen ohne die übliche Arbeitsumgebung und -atmosphäre. Zuhause ist man gerne, ja, doch es warten viele Hindernisse, die es zu überwinden gilt. Es beginnt schon morgens: wann beginnt der Arbeitstag? Ausschlafen? Nein! Auch im Homeoffice sollte man der gleichen Struktur wie zuvor im Unternehmen folgen. Arbeitsbeginn also wie gehabt, wenn nicht sogar früher, denn man hat ja mehr Zeit, da man sich den Weg zur Arbeit spart. Wir brauchen Routinen und klare Strukturen.

Nächstes Problem: Wo soll ich denn überhaupt Arbeiten? Küche, Esszimmer, Arbeitszimmer, das auch von den Kindern genutzt wird? Wichtig ist einen Raum zu wählen, den man ggf. verschließen kann und in dem man seine Ruhe hat und auch kreative Gedanken entfalten kann. Jetzt fehlt nur noch die professionelle Arbeitsausstattung. Im besten Fall hat man einen großen Arbeitslaptop und einen möglichst ergonomischen Bürostuhl, denn spätestens nach einem Acht-Stunden-Tag auf dem harten Wohnzimmerstuhl wird einem bewusst, wie wichtig dieser eigentlich ist.

Kommunikation: Heutzutage sind wir eher geneigt eine kurze E-Mail zu schreiben als zu telefonieren, doch gerade im Homeoffice wird aus dem vermeintlich nebensächlichen Smalltalk plötzlich eine große Sache. Kommunikation und persönlicher Austausch im Homeoffice ist wichtiger denn je. Ein kurzer Stimmungscheck, ein Witz vom Vortag oder etwas Privates, weil Kommunikation Spaß machen und motivieren soll. Danach geht man gemeinsame Aufgaben ganz anders an, das ist sicher.

Aber wie bin ich im Homeoffice produktiv? So viel Ablenkung, die Kinder, der Hund, der Partner… Man muss sich Ziele setzen und seine Aufgaben strukturieren und weg mit der Aufschieberitis. Mach unangenehme Aufgaben zuerst. Schaff die digitale Dauerablenkung ab – weg mit dem Smartphone und spreche feste Zeiten mit deiner Familie ab, in denen sie dich ansprechen können.

Verfolgen wir all diese Tipps, werden wir Homeoffice mit einem Lächeln überleben.

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